Hanwag

Helly Hansen macht sich für Verkauf hübsch

Peter Sjølander, Chef von Helly Hansen, erklärte unlängst, dass der norwegische Bekleider und Schuhanbieter ein starkes Jahr hinter sich habe, was die Marke bereits in diesem Jahr für Übernahme-Interessenten attraktiv machen dürfte. Gleichzeitig soll aber kein formelles Verkaufsverfahren in Gang gesetzt werden. Sjølanders Bewertung der Situation folgte auf eine Stellungnahme eines Managers von Altor, jener Investment-Gesellschaft die Helly Hansen im Jahr 2006 gekauft hatte, gegenüber einer norwegischen Zeitung. Demnach sollte der Sportausrüster für nicht weniger als umgerechnet 259 Mio. EUR den Besitzer wechseln. Berichten zufolge soll Altor Helly Hansen seinerzeit für etwa 103 Mio. EUR gekauft haben. Allerdings heißt es, dass dieser Betrag bereits durch den Verkauf von HH Pro refinanziert worden ist. Die Sparte für professionelle persönliche Schutzausrüstung wurde im vergangenen Jahr an Montagu, eine weitere Investment-Firma, verkauft – anscheinend für den gleichen Betrag, den Altor vor sechs Jahren für Helly Hansen insgesamt hingeblättert hatte. In 2010 erreichte Helly Hansen einen Umsatz von 214,4 Mio. EUR, wovon 32,4 Mio. EUR auf das Konto von HH Pro gingen. Für das abgelaufene Jahr geht Helly Hansen vorläufig von einem Umsatzsprung von 20% aus. Der Gewinn (Ebitda) dürfte demnach bei knapp 20 Mio. EUR liegen.
 

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