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Columbia mit neuer Einzelhandels-Strategie

Kurz nachdem der amerikanische Ausrüster auch in Europa mit einer eigenen Verkaufsplattform im Internet an den Start gegangen ist, gab das Management von Columbia Sportswear unter Führung von Tim Boyle Erläuterungen dazu ab, wie es sich die künftige Einzelhandels-Strategie des Hauses vorstellt.

In der Tat startete der Anbieter jeweils für Columbia sowie die Schuhmarke Sorel eigene Online-Shops für Kanada, Deutschland, Österreich, Spanien, Frankreich, Italien, Belgien, die Niederlande und Großbritannien.Für das laufende Jahr schätzt Boyle den weltweiten Anteil eigener Einzelhandels-Aktivitäten auf 25% des Gesamtumsatzes, nachdem dieser im Jahr zuvor bei 22% gelegen haben dürfte. Der Einzelhandel in Eigenregie umfasst neben dem Internet-Handel – schon seit Längerem in den USA, ­Japan und Korea am Netz – auch Fabrikverkäufe und reguläre Monomarken-Stores. Der CEO fügte allerdings hinzu, dass das Verhältnis des eigenen Handels gegenüber dem Großhandel und der Versorgung des Fachhandels nicht weiter angehoben werden soll. Grundsätzlich sollen pro Jahr jeweils drei neue stationäre Geschäfte in den USA, Kanada und Europa entstehen.

 

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