Hanwag

Wohnzimmerfeeling im Online-Shop

Beruflich hat das Abenteuer Extremsport für Henryk Lippert und Torsten Heine 2005 begonnen – ­im eigenen Wohnzimmer.

Von dort aus vertrieben sie die ersten Produkte. Seitdem ist ihr Geschäft gehörig gewachsen: Inside Xtreme beschäftigt acht Mitarbeiter und erreicht einen geschätzten Jahresumsatz von einer Million Euro. Die beiden Geschäftsführer möchten mit ihrem Online-Shop ­Extremsportler mit trendiger Mode und Filmen aus dem Funsport-Bereich versorgen. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich online über www.insidextreme.de. Daneben soll der hauseigene Blog eine ­direkte Verbindung zu den einzelnen Sportarten schaffen und liefert News und Features zu ­verschiedenen Themen rund um Fun- und Extremsport.

 

Die Optik
Das Design von Inside Xtreme ist hausgemacht: Ein Mediengestalter ­sowie ein Grafikdesigner kümmern sich inhouse um eine durchgängige Optik. Die Seiten sind ruhig und mit viel Weißraum gestaltet; nichts blinkt und lenkt die Aufmerksamkeit vom ­Wesentlichen ab. Was dadurch umso mehr auffällt, ist die Liebe zum Detail. Ob Produktbild oder Werbebanner: Optisch gibt es nette Kleinigkeiten zu entdecken – etwa die „Sticker“ auf den neuen oder ermäßigten Produkten, die richtig Lust darauf machen, gepackt und heruntergezogen zu werden.
Ein praktisches Gimmick ist die ­Lupenfunktion: Wird ein Produkt angeklickt, können meist verschiedene Produktfotos ausgewählt werden. Fährt man mit der Maus über das ­Foto, öffnet sich ein zweites Fenster, das den gewählten Bildausschnitt vergrößert zeigt.

Das Handling
Die Menüführung funktioniert problemlos, ist klar und intuitiv strukturiert. Die Untermenüs zu den Hauptkategorien öffnen sich per Mouse­over; die Unterkategorien sind weiter aufgegliedert (zum Beispiel „Schuhe“ in „Männer“ und „Frauen“, darunter stehen die verfügbaren Typen). Am unteren Rand der im 16:9-Format realisierten Seite findet sich eine Übersicht über die vertriebenen Marken, die per Link direkt zu den einzelnen Marken-Shops führt.

Der Webshop
Im Herbst 2009 ging der Relaunch des Web-Shops online. Für die Registrierung sind neben E-Mail-Adresse und Passwort auch der volle Name des Kunden sowie seine Adresse notwendig. Kunden von Inside Xtreme haben die Möglichkeit, verschiedene ­Versand­­adressen anzugeben und zu speichern sowie ihren bisherigen Bestellverlauf zu verfolgen.

 

Usernutzen und Mehrwert
Eine praktische Funktion ist der „Vergleichskorb“. In diesem können verschiedene Produkte abgelegt und – wie der Name schon sagt – miteinander verglichen werden. Auf einer Ebene werden die Produkte nebeneinander gestellt; Preise, Materialien und sons­tige Informationen können so bequem und überschaubar verglichen werden. Das System ist allerdings noch nicht ganz ausgereift: Etwa schleichen sich beim Layout Fehler ein (der Text überlappt an manchen Stellen und ist dadurch schwer lesbar).
Sehr sympathisch wirkt die Vorstellung der Teammitglieder und ihrer Aufgaben in der Rubrik „Inside“. So wird ein persönlicher Bezug aufgebaut und der Besucher hat das Gefühl, zu wissen, mit wem er es zu tun hat. Auch eine schöne Idee: Es gibt zwei Newsletter-Varianten – einen für Frauen und einen für Männer. Seit Anfang März setzt Inside Xtreme zusätzlich zur Unternehmenswebseite auf Social Media: Auf einer umfangreichen Facebook-Seite werden Fans mit Nachrichten versorgt und auf Gewinnspiele aufmerksam gemacht. Die Kurznachrichten verweisen mit Backlinks auf die Inhalte des Inside-Xtreme-Blogs. Dort wird über aktuelle Events berichtet; außerdem stehen Interviews, Bildmaterial und Videos bereit. Auch die Facebook-Seite wird mit Informationen, Videos und Bildmaterial befüllt.


Anita Klingler
 

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