Hanwag

Kneissl-Insolvenz: Al Jaber im Verzug

 

Kufstein. Kneissl-Geschäftsführer Andreas Gebauer hatheute am Landesgericht Innsbruck Eigenantrag auf Insolvenz gestellt.

 

Grund war laut Gebauer die zwar mehrmalig zugesagte, aber nicht getätigte Kapitalerhöhung durch Scheich Al Jaber, die den Weiterbestand des Tiroler Traditions-Unternehmens gesichert hätte. "Der Konkurs wäre absolut vermeidbar gewesen, hätte sich Scheich Al Jaber an seine Finanzierungszusagen gehalten", erklärt Gebauer. Der Mehrheitseigentümer habe auch die Möglichkeit ausgeschlagen, neue Geldgeber ins Boot zu holen: "Wir hatten Investoren sowie Kapitalerhöhungsbeschlüsse, die von dritter Seite gezeichnet worden wären - alle Varianten wurden jedoch abgelehnt." Laut Gebauer herrsche jedoch nach wie vor "großes Interesse" an der Marke. Konkret handle es sich um eine internationale Investorengruppe, die den gesamten Bereich weiterführen wolle. Betroffen von der Insolvenz sind die Kneissl Holding GmbH, die Kneissl Tirol GmbH sowie die Kneissl Star Lounge GmbH, nicht betroffen sind die Kneissl Star Resort AG mit Sitz in Wien sowie die Star Lounge Innsbruck GmbH.


 

 

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