Hanwag

OutDoor lockt mit Know-how und Action

Friedrichshafen. Die Rückkehr von The North Face auf die OutDoor hat die Bedeutung der Messe für den internationalen Outdoor-Markt bekräftigt (SFH Ausgabe 3/2009, S. 10).

 

Damit sind vom 15. bis 18. Juli alle führenden Anbieter in Friedrichshafen vertreten. Aus 39 Nationen reisen 860 (Vorjahr: 810) Aussteller an den Bodensee, um ihre Produkte der Branche zu präsentieren und die Trends für morgen vorzugeben.

 

 

Messechef Klaus Wellmann freut sich über den Erfolg: „Nie zuvor lagen Internationalität und Zahl der Aussteller höher als zur OutDoor 2010.“ Die internationalen Unternehmen repräsentieren rund 1000 Marken. Auch die Mitglieder der European Outdoor Group (EOG) sind auf der Messe fast komplett vertreten. Zu erwarten ist deswegen, dass auch die Marke von 19.300 Fachbesuchern aus 90 Nationen, die letztes Mal mit von der Partie waren, in diesem Jahr noch übertroffen wird.

Fokus auf Weiterbildung

Die Rückbesinnung auf grundsätzliche Werte, Technologie-Überfrachtung und Verstädterung haben die Sehnsucht nach Natur und Outdoor-Erlebnissen immer größer werden lassen. Profitiert hat davon eine ganze Branche. Die Messe möchte unter dem diesjährigen Leitthema Business Turbo „Fundamental Needs“ zeigen, wie Industrie und Handel noch mehr Kapital aus dem Outdoor-Boom schlagen können, und hat deshalb das Vortragsprogramm stark ausgebaut: „Mit den OutDoor Conferences wollen wir unseren Gästen die Möglichkeit geben, mit einem anregenden Vortragsprogramm in den Messetag zu starten. Wir bieten bereits vor Messebeginn ab 8.30 Uhr ein Sammelsurium aus Interaktion, Weiterbildung, News und Trends“, kündigt OutDoor-Projektleiter Stefan Reisinger an. Alle Vorträge finden im neuen Konferenzzentrum Ost statt und werden in englischer Sprache gehalten und teilweise simultan übersetzt. Auf dem Programm stehen unter anderem Themen wie:
Social Media Relations, Bluesign, Sustainability Workshop der EOG Sustainability Working Group (SWG), Zukunftsmarkt Wandern, Outdoor & Women-Markt, Projekt-Präsentation der EOG Association for Conservation, IDEAS-Orderinfo zu Outdoor-Bekleidungstrends, Herausforderung Klimawandel, EOG SWG Breakfast Standards & Regulations oder der Übergang von der traditionellen zur Hightech-Outdoorwelt.

Kompakt und neu strukturiert
Die OutDoor-Zeltstadt mit 36 Ausstellern wird erstmals in der Rothaus Halle A1 auf 10.000 qm aufgebaut. Im Gegenzug stellen internationale Branchengrößen in den beiden neuen Messehallen A7 und B5 ihre Neuheiten vor. Dies führt zu einer größeren Belegung mit Standflächen; außerdem will die OutDoor auf diese Weise ihren Ruf als Leitmesse der kurzen Wege stärken. Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche 85.000 qm. Fortschritte gibt es auch in puncto Infrastruktur: Wer sich in den vergangenen Jahren über den Stop-and-go-Verkehr zur Messe geärgert hat, kann aufatmen. Die neu gebaute Messezufahrt Nord wurde für den Verkehr freigegeben. Zum Messestart ist auch die Zufahrt von und zur Innenstadt auf vier Spuren erweitert. Eveline Heinrich

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