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Wintersteiger AG: Division Sports stabil

Ried im Innkreis. Gutes Ergebnis bei rückläufigen Umsätzen – so die Bilanz 2009 der Wintersteiger AG.

Als Grund für das „respektable" Konzernergebnis trotz Krise wird die 3-Sparten-Politik angegeben. In der Division Sports wurde das Ergebnis von 2008 knapp erreicht. Trotz Krise zeigt sich der Maschinenbauer mit dem Ergebnis zufrieden: Der Umsatz von 81,1 Mio. EUR bedeutet ein Minus von 11,4%. Das Betriebsergebnis liegt bei rund 7,2 Mio. EUR. Die Rückgänge beziehen sich fast ausschließlich auf die Division Woodtech (Maschinen für die Holzindustrie), die aktuell 12,9 Mio. EUR vom Umsatz darstellt. Die Division Seedmech (Landwirtschaftsmaschinen) repräsentiert 22,9 Mio. EUR.
Den größten Anteil hat die Division Sports: Mit Lösungen für den Verleih und Service von Ski und Snowboards wurde 2009 ein Umsatz von 43,5 Mio. EUR erwirtschaftet (2008: 44,3 Mio. EUR). Am Heimmarkt erreichte Division Sports 2009 den höchsten Umsatz der Geschichte. Auch in Deutschland, der Schweiz und Italien wurde der Vorjahresumsatz übertroffen. Hingegen waren Nordamerika und Osteuropa eingebrochen. Die Exportquote der
Division Sports liegt bei 78%. Der Trend zum Verleih helfe, die Konsolidierung in anderen Märkten zu kompensieren. Gleichzeitig finde eine Verschiebung statt. So sei der Skiservice in Stadtgeschäften nördlich von Bayern vielfach nicht mehr rentabel. In den Wintersportregionen hingegen forciere der Trend zum Verleih die Maschinentechnologie und Leasing-Finanzierungsmodelle.
Im Alpenraum erwartet sich der Maschinenbauer weiterhin Investitionen auf hohem Niveau. In den Ostmärkten und auch in Nordamerika sei bei anhaltend schwieriger Markt-situation eine leichte Erholung zu bemerken. su

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