Hanwag

Stöckli: Auch das Ausland lockt

Wolhusen. Als „Gewinn für den Sportfachhandel in der Schweiz“ feiert Intersport Schweiz die neue Mitgliedschaft von Stöckli. Der Schweizer Sportausrüster (Ski, Bike und Outdoor) geht damit konsequent seinen Weg weiter als Hersteller und Einzelhändler und schielt dabei auch auf Eröffnungsmöglichkeiten außerhalb der Schweiz.

Kürzlich erst  wurde der 12. Eigenmarkenstore (1000 qm) in Ittigen eröffnet. Noch im Dezember soll in Hoch-Ybrig (Kanton Sargans) der 13. Laden als Miet- und Servicecenter an den Start gehen. In der Schweiz sollen bis zu 20 eigene Geschäfte aufgebaut werden, verrät Chef Beni Stöckli.

Gezielte Expansion
„Wir legen Wert auf eine gezielte qualitative Expansion“, erläutert Stöckli. Zunächst soll die Schweiz gut abdeckt sein, bevor man ans Ausland denke. Doch ausschließen könne er nichts. Die beiden deutschsprachigen Nachbarländer bleiben „verlockend“. Die Schweiz biete zunächst aber noch Potenzial, betont Stöckli, der den Anschluss an Intersport im eigenen Land als Testphase sieht. Man werde die Entwicklung genau beobachten und sehen, welchen Nutzen das bringt. Zumindest für die Warenversorgung der eigenen Läden ist die neue Kooperation vorteilhaft. Der Ausrüster will auf jeden Fall seine Doppelstrategie als Händler und Lieferant fortsetzen. Viele der eigenen Geschäfte sind nicht nur mit Stöckli-Artikeln besetzt, sondern werden auch mit fremden Marken aufgefüllt: „Oft ist lediglich ein Drittel der Ware von Stöckli.“ Eine Belieferung der Sportdiscounter Athleticum (Manor) oder SportXX (Migros) schließt er kategorisch aus und berichtet, dass erst kürzlich Stöckli-Ski aus einigen Athleticum-Häusern herausgekauft wurden, nachdem diese offenbar über den Graumarkt organisiert worden waren.  rf

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