Sportfachhandel erneut Branchenprimus
25.02.2010
Wien. Das Gesamtvolumen im österreichischen Sportartikelhandel lag 2009 bei 2,4 Mrd. EUR.
Davon wurden rund 1,5 Mrd. EUR im Sportartikelhandel umgesetzt. Das nominelle Wachstum betrug 4%, das reale 0,8%. Mit dieser Performance zeigte der Sportartikelhandel auch 2009 wieder die beste Entwicklung im österreichischen Einzelhandel, der bereits als Branchenprimus 2008 sowohl nominell (+5,4%) als auch real (+3,2%) führte. Zu diesem Ergebnis kam der aktuelle Jahresbericht der KMU Forschung Austria. Dabei rangierte der Sportartikelhandel mit einer durchschnittlichen Verkaufspreiserhöhung von 3,2% auf Platz drei im Ranking der höchsten Teuerungsrate. Insbesondere Fitnessgeräte (+13,8%) und Fahrräder (+ 9,7%) wurden demnach teurer verkauft. Im Jahresbericht 2008 lag der Sportartikelhandel mit einer durchschnittlichen Verkaufspreiserhöhung von 2,2% auf Platz zehn. Ernst H. Aichinger, Branchensprecher in der Wirtschaftskammer Österreich (Wien) bezweifelt jedoch das Ausmaß der Teuerung, die sich aus seiner Perspektive nur auf selektive Artikel bezieht. Er ist angesichts des wirtschaftlichen Umfelds allerdings hochzufrieden mit den Ergebnissen 2009. suANZEIGE



