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Schmidt Sports will mit Silverton den Strike

Solingen. Schmidt Sports, die Vertriebsfirma für Fitness- und Team-sport-Artikel, orientiert sich im Baseball neu.

Das Solinger Unternehmen trennt sich von seinem langjährigen Kunden Franklin – zumindest, was das Baseball-Geschäft betrifft. Nach Angaben von Schmidts Geschäftsführer Lars Kutter wird man mit Franklin unverändert im Bereich Street Hockey weiterarbeiten. Beim Baseball setzt man nun allerdings auf die eigene Marke Silverton, da Franklins Preispunkte im Baseball für den deutschen Markt eher zu hoch gewesen seien.
Unverändert vertreibt Schmidt Sports seine eigene „Physio“-Linie für Fit-ness-Kleingeräte und Accessoires.
Darüber hinaus im Angebot sind die Deuser-Bänder, an denen das Unternehmen die Patente hält, deren Markenrechte aber nach wie vor von der Familie des legendären Physiotherapeuten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft lizenziert werden.
Im Fitness-Segment meldet Kutter starke Zuwächse, zum einen durch gute Verkäufe mit Harbinger, der spezialisierten Handschuh-Marke für den Fit-ness-Einsatz. Auch Aicon liegt deutlich besser im Rennen als noch vor drei Jahren, bevor Schmidt Sports den Vertrieb übernahm. Wie bekannt, kämpfte der amerikanische Fitness-Riese seinerzeit mit erheblichen Qualitäts- und Lieferproblemen. Wie es scheint, bringt Schmidt Sports Aicon wieder auf die Spur: Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit dieser Marke um 30% auf 1,2 Mio. EUR, nachdem der Service gegenüber dem Handel erheblich verbessert werden konnte.   mh

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