Puma hat genug von alten Schachteln
22.04.2010
Herzogenaurach. Puma möchte Papier und Wasser sparen und startet deshalb mit einem neuen Verpackungs- und Vertriebskonzept.
In London stellten die Herzogenauracher in der vergangenen Woche ihr Nachhaltigkeits-Programm mit konkreten Zielen und Maßnahmen vor. So wird es zum Beispiel den klassischen Schuhkarton ab dem zweiten Halbjahr 2011 nicht mehr geben, auch Plastiktüten sollen bald der Vergangenheit angehören. „Clever Little Bag“ heißt Pumas Antwort auf die Jute-statt-Plastik-Bewegung: Die Puma-Schuhe liegen in einem roten Beutel, ein Pappgerüst gibt Stabilität. Laut Puma werde so der Papierverbrauch jährlich um 65% (8500 Tonnen) verringert. Da man keine Plastiktüte mehr benötige, könnten außerdem 275 Tonnen Plastik eingespart werden. Auch Textilien gehen künftig nicht mehr in den traditionellen Polyethylen-Plastiktüten oder Papiertüten über die Ladentische – durch biologisch abbaubare Tüten aus Maisstärke will die Raubkatze weitere 192 Tonnen Plastik und 293 Tonnen Papier einsparen. Puma setzt sich zum Ziel, bis zum Jahr 2015 unternehmensweit den Verbrauch von CO2, Energie, Wasser und Abfall um 25% zu reduzieren. „Wir wollen nicht nur das begehrteste, sondern auch das nachhaltigste Sportlifestyle-Unternehmen der Welt sein“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Jochen Zeitz die Strategie. ehANZEIGE



