Hanwag

Nach gutem Jahr schalten Schweizer auf Expansion

Zürich. Zweitwichtigster Umsatzträger im Schweizer Sporthandel bleibt Outdoor mit einem Umsatz von geschätzt knapp 400 Mio CHF.

Seit dem Jahrtausend-Wechsel sind die Outdoor-Umsätze in der Eidgenossenschaft um gut 20% gewachsen. Laut dem Schweizer Marktforschungs-Unternehmen IHA-GfK entfallen rund 20% des gesamten Sportmarktes (2,1 Mrd. CHF) auf dieses Ganz-Jahresthema. Der Trend verstärkte sich noch in diesem Winter. Zwar stagnieren die Umsätze von Schneesport und Winter-Outdoor – das jedoch auf einem hohem Niveau. Die Winterumsätze dürften stabil bei rund 800 Mio. CHF liegen, schätzen die IHK-Experten. Der Kuchen wachse marginal, meint IHA-Sporthandels-Experte Kurt Meister. Dennoch bleiben die Schweizer Fachhändler höchst optimistisch: Schneeschuhlaufen, Skitouren, Bergsteigen und Wandern sind so populär wie nie zuvor. Gefragter denn je ist das authentische Naturerlebnis. Daher wollen Schweizer Spezialhändler (nicht nur Transa oder Migros mit eigenem Filial-Konzept für Outdoor) weiter ausbauen. Einer der führenden Händler etwa, Bächli Berg-sport (Volketswil, elf Filialen), setzt ebenfalls auf Wachstum: In dieser Saison fiel das Wachstum zweistellig aus, die Pläne für weitere Läden liegen in der Schublade. Man erwarte für die nächsten Jahre kontinuierliches Wachstum und plane weitere Filial-eröffnungen, sagt Arno Dietz, der zusammen mit Felix Bächli die Geschäfte leitet.

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