Kickz „verlängert“ in München und drängt künftig nach Norden
27.08.2010
München. Deutschlands angeblich längste „Schuhfan-Meile" kratzte die Kurve und wuchs noch um ein paar Meter quasi um die Ecke: Sie erstreckt sich nun auf rund 30 m im Münchner Kickz-Store unweit vom Stachus in der Herzog-Wilhelm-Straße 1 und bietet Platz für über 1000 Sportschuhe und
Sneakers.
420 qm misst der Flag-ship-Store der Kickz AG (München), die deutschlandweit derzeit zehn Läden zählt. Viel Platz für Sportmarken wie Adidas, Asics, Champion, Converse, Nike, Puma, Reebok und Co. sowie Szene-Labels, die sich zusammen wie das „who is who" der Branche lesen. Mittendrin auch die
Eigenmarke „k1x", mittlerweile international anerkanntes „Zugpferd" im Hip-Hop-Bereich. 1993 startete Christian Grosse (43) seinen ersten „Kickz-Monaco"-Store auf 120 qm an der Münchner Freiheit (Feilitzsch-Straße 1). Gleich daneben – Tür an Tür – eröffnete im November 2009 „Skate-Kickz" (160 qm). 1998 erfolgte auch der erste Schritt ins Internet. In der bayerischen Landesmetropole gibt es noch ein Geschäft im Tal, erklärt Roberto Aufiero (Foto), Verkaufsleiter aller Filialen sowie als Projektleiter zuständig für Neueröffnungen und die Eigenmarke. Das „Kickz Q & D", so der 29-Jährige, wurde im Oktober 2005 auf 140 qm eröffnet: Dort werden allerdings an einer „Kappenwand" rund 420 verschiedene Caps großgeschrieben sowie überwiegend reduzierte Hip-Hop-Ware verkauft. Auf
Lagerverkauf ausgerichtet ist auch der Store (200 qm) in Rüdersdorf (am Stadtrand von Berlin), der im November 2006 folgte. Schlag auf Schlag ging es übrigens ab 2008 mit Eröffnungen in Pforzheim (220 qm), Villingen-Schwenningen (200 qm), München (Stachus), Berlin (140 qm), Schweinfurt (165 qm) und Augsburg (200 qm) weiter. Die Kickz AG (Inhaber und GF: Christian Grosse) plane weitere Standorte, so Aufiero, führe entsprechende Gespräche jedoch „eher im Norden Deutschlands". rs

Roberto Aufiero



