Hanwag

Keine Bilanztrübung bei Katadyn

Wallisellen. Die globale Rezession hinterließ beim Schweizer Wasseraufbereitungs-Spezialisten Katadyn im vergangenen Geschäftsjahr keine
Spuren.

Im Gegenteil: Die Unternehmensgruppe erzielte einen Umsatz von 38,2 Mio. CHF (28,4 Mio. EUR, +2,7%) und einen operativen Gewinn von 6,1 Mio.CHF (4,5 Mio. EUR). 2009 kann das Unternehmen aus Wallisellen als weiteres Rekordjahr verbuchen. Der Wasserfilter-Hersteller profitierte unter anderem von einem Großauftrag aus Mexiko, wo die Regierung etwas für sauberes Wasser in der Region Chiapas tun musste. Während sich im zweiten Quartal 2009 in Asien die Geschäfte für die Katadyn-Gruppe positiv entwickelten, gab es in Europa teilweise Einbrüche. Erfolgreich blieb aber die Sparte mit Outdoor-Wasserfiltern: 2009 avancierte der Internetversender Amazon zum drittgrößten Kunden in den USA. Aktuell befindet sich der Marktführer für Wasser-Reinigungssysteme im zweiten Quartal auf Rekordkurs. Katadyn beschäftigt derzeit so viel Personal wie noch nie, um die geforderten Volumen produzieren zu können. Auch die
Arbeitszeiten wurden verlängert. Um die Lieferfähigkeit weiterhin sicherstellen zu können, investiert Katadyn im Großraum Zürich in ein neues Fabrikgebäude mit verdoppelter Produktionsfläche und neuen Anlagen. Der Umzug ist ab 2012 geplant. Zum 1. Juli 2010 hat Daniel Oberdanner in der Schweizer Zentrale seine Arbeit aufgenommen. Nach einer kurzen Einarbeitung übernimmt Oberdanner die Einkaufsleitung von Andy Hauser, der die neue Funktion des Supply Chain Managers übernimmt. Zur Katadyn-Gruppe gehört der schwedische Kocher-Hersteller Optimus und die Outdoor-Verpflegungsmarke Trek´n Eat. Das Unternehmen verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Schweden, den USA und Singapur. uw

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