Hanwag

Jack Wolfskin zieht Krallen ein


Die Tatze lenkt ein: Jack Wolfskin hatte diverse Heimarbeiter, die ihre Produkte auf dem Handarbeitsportal Dawanda anboten, durch eine Rechtsanwaltskanzlei kostenpflichtig abmahnen lassen (wir berichteten).

Jetzt aber räumte der mit 186 Stores in Deutschland sehr präsente Outdoorer ein, dass die zum Teil heftigen Reaktionen auf die Abmahnungswelle zu einem Umdenken in Sachen Markenschutz geführt hätten. Dazu Manfred Hell, Geschäftsführer von Jack Wolfskin: „Der Schutz unserer Marke hat für uns oberste Priorität. Wir sind immer bemüht, mit Augenmaß und nur dort vorzugehen, wo wir unsere Schutzrechte wirklich gefährdet sehen. Die zum Teil heftige Kritik unserer Kunden in den aktuellen Fällen der Dawanda-Anbieter nehmen wir ernst und zum Anlass, unser Vorgehen kritisch zu hinterfragen. Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen, keine weiteren rechtlichen Schritte verfolgen und den Anbietern die vor allem kritisierten Kosten erlassen.“ Für die Zukunft verspricht Jack Wolfskin, sein Vorgehen in Fällen von kleingewerblichen Angeboten stark zu ändern. Hier werde das Unternehmen zunächst auf anwaltliche Schritte verzichten und selbst Kontakt aufnehmen. Komme es zu einer Einigung, sollen Kosten möglichst ganz vermieden werden. Anwaltliche Hilfe solle in Zukunft erst ein letzter Schritt sein.

 

Foto: Sieht so ein Markenpirat aus?


ANZEIGE

ANZEIGE

3D Viewer

iyinet 2012 seo yarışması llhtnbşklhyktr