Intersport Schweiz hofft auf versöhnliches Jahr
04.06.2010
Ostermundigen. Trotz Umsatzwachstum bewertet die Intersport in der Schweiz ihr jüngstes Halbjahres-Ergebnis (per 31. März) als „unbefriedigend".
Intersport-Schweiz-Chef Urs Müller hofft nun, dass die Konsumenten ihre „Budgets für qualitativ hochstehende Sportartikel und Dienstleistungen" nicht maßgeblich kürzen. Das zweite Halbjahr mit wichtigen Sommer- und Trekkingumsätzen soll zu einem versöhnlichen Abschluss der Gesamtbilanz führen.Die Intersport PSC Holding AG (Intersport Schweiz) steigerte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 (Stichtag: 31. März) ihren Gruppenumsatz um 4,6% auf knapp 181 Mio. CHF. Der Bruttogewinn schrumpfte allerdings um nicht weniger als 41,9% auf 5,3 Mio. CHF. Das EBIT sank noch deutlicher um 84,3% auf 525.000 CHF. Die entsprechende Marge erreichte 0,3% (Vorjahr: 1,9%). Der Konzerngewinn betrug 439.000 CHF: Das entspricht einem Minus von 83,7%.
Auf Handelsstufe bewertet Intersport Schweiz das erste Halbjahr bzw. das Wintergeschäft im Sportfachhandel als zufriedenstellend. Die meisten Mitglieder hätten die Umsätze im Vergleich zum guten Vorjahr halten können. Die Verschlechterung der Bonität eines Kunden führte allerdings zu Wertberichtigungen, die auf dem Gewinn lasteten. Entsprechend sei das Ergebnis trotz Rekordumsatz „unbefriedigend“, betont Urs Müller. Für das umsatzschwächere Sommer-Halbjahr erwartet Intersport einen Umsatz von rund 90 Mio. CHF. Aufgrund des erhöhten Wertberichtigungsbedarfs für Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen soll das Ergebnis im Gesamtjahr mindestens ausgeglichenen oder sogar noch leicht positiv ausfallen. rf
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