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Intersport: Ordnung ist das halbe Leben

Heilbronn. Optimierung und Emotionalisierung schreibt sich Intersport weltweit auf die Fahne: Ab 2010 werden die Länderorganisationen mit der Umsetzung des überarbeiteten Markenauftritts beginnen.

Konkret geht es um Exklusivmarken und Warenpräsentation an rund 5200 Standorten in 37 Ländern.

Von den bisher elf Eigenmarken wird sich der Einkaufsverband künftig auf sechs konzentrieren. Intersport-Deutschland-Vorstand und IIC-AR-Boss Klaus Jost: „Die Kunden werden von dieser Konzentration in Produktentwicklung und Marketing mit noch mehr Qualitätsprodukten zu einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren. Auf Grund höherer Mengen lässt sich für die Händler die Preisgestaltung verbessern.“ Neben der Fahrradmarke Nakamura und dem Golf-Label Dynatour, mit denen nicht alle Intersportler arbeiten werden, setzt der Händlerverband auf die folgenden „Big Six“: 
Big Six statt elf Freunde 
Energetics trimmt weiterhin Fitness-Hartware inklusive Wellness-Bekleidung. Etirel bleibt Einstiegsmarke für Ski- und Sportswear. Die jüngere Marke Firefly steht für Inline-Skates, Funwheels sowie Skate- und Snowboards. Dafür wird Crazy Creek komplett „ausgemustert“. McKinley, bereits im Outdoor-Bereich breit aufgestellt, packt Sierra in die Tasche. Pro Touch (Teamsport, Running) und TecnoPro (Ski, Racket, Schlittschuhe, Wassersport) runden das Eigenmarken-Programm ab. Dieses „exklusive“ Sortiment pendelt international mit einem Umsatzanteil zwischen 10 und 15%. Innerhalb der nächsten Dekade, so der Intersport Anspruch, soll das Volumen Schritt für Schritt auf 25% ausgeweitet werden.
Die Warenpräsentation richtet sich künftig noch stärker als bisher an den Bedürfnissen der Kunden aus. Möglichst viele Sportartikel, von Hartware über Textil und Schuhe, werden in Erlebnisbereichen gebündelt. So können auch die Verkäufer die Endverbraucher gezielter, schneller und kompetenter bedienen. Optisch will Intersport im Laden emotionaler und dynamischer auftreten. Gelungenes Paradebeispiel ist dafür der „Premium Ladenbau“ von Sport Krumholz. Der Pilotladen in Neuwied (1100 qm in der Innenstadt) setzte das Konzept im März 2009 um. Übrigens: Knut Krumholz (67), Chef auch der Filialen in Mühlheim-Kärlich (2400 qm im Sport und im Jahr 2006 einen Katzensprung daneben mit 1600 qm um Outdoor erweitert), Mayen und Andernach, ging Anfang Oktober in den Ruhestand. 32 Jahre war er im Aufsichtsrat der Intersport Deutschland. Die Führung seiner vier Standorte (180 Mitarbeiter, rund 6000 qm) gab er seinem Sohn Oliver Krumholz, der gemeinsam mit seinem Onkel Paul Krumholz und Prokurist Frank Bahr nun verantwortlich ist. rs  
 
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Krumholz Intersport
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