Industrie, Handel, Spitzensport: BSI feiert 100-jähriges Jubiläum
20.05.2010
Dresden. Großer Bahnhof in Dresden: Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI) feierte sein 100-jähriges Bestehen.
An der Veranstaltung im Internationalen Congress Centrum gaben sich am 7. Mai neben zahlreichen aktiven sowie ehemaligen Branchenvertretern auch Politiker und Spitzensportler die Ehre. Danach gab es einen Gala-Abend im Schloss Albrechtsberg.Am 12. November 1910 in Frankfurt gegründet, gehören dem BSI mittlerweile rund 150 Firmen an. „Zu unserem Verband gehören auch große Konzerne und Unternehmen wie Adidas, Puma, Fischer, Lowa, Vaude oder Kettler. Diese Namen sind vielen bekannt, aber unsere Arbeit orientiert sich an den Problemen und Themen aller unserer Mitglieder“, unterstrich BSI-Präsidentin Désirée Derin-Holzapfel bei ihrer Eröffnungsrede. 2010 ist die deutsche Sportartikel-Industrie direkt oder indirekt Arbeitgeber für rund 120.000 Mitarbeiter. Diese erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 10 Mrd. EUR. „Davon sind 2009 rund 7,3 Mrd. EUR allein im Fachhandel verkauft worden“, erklärte BSI-Geschäftsführer Adalbert von der Osten. Zum stärksten Segment im Sportartikel-Markt hat sich im vergangenen Jahrzehnt der Outdoormarkt entwickelt, blickt von der Osten zurück: „Aus einem Nischenmarkt wurde eine der wichtigsten Stützen des Sportmarktes.“ Die im BSI organisierte Fachgruppe Outdoor ist Gründerin der Friedrichshafener OutDoor. Außerdem ist der BSI ideeller Träger der Münchner Ispo Winter, der Köln-Messen Spoga und Spoga Horse und unterstützt die Münchner Golf Europe sowie die FSB (internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen) in Köln. Die drei zentralen Themen des
Bundesverbands bilden „Made in
Germany“, Förderung des Breitensports und aktive Messepolitik. rs
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