Hanwag

Helm auf! Uvex rast vorbei

Fürth. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. Juli) konnte Helm- und Brillen-Profi Uvex seinen Umsatz um 5% auf 304 Mio. EUR steigern. Damit schließen die Franken an das Rekordergebnis von vor zwei Jahren an, als 311 Mio. EUR erreicht wurden. Im Geschäftsjahr 2008/09 verbuchte die Gruppe eine Delle, die im Zuge der Wirtschaftskrise vor allem Einbußen in der Abteilung Arbeitsschutz geschuldet war.
Das Segment Arbeitsschutz repräsentiert 61% der Umsätze und entwickelte sich mit einem Zuwachs von 3% nach oben. Den Rest steuerte die Uvex Sports Group (im Gepäck mit der Brillenmarke Filtral) bei, die sich um 6% weiterentwickelte. Wachstums-Motor war weiterhin der Skihelm, wie das Unternehmen bestätigt. Aus Branchenkreisen heißt es zwar, dass sich der Hype um den Helm beruhigt hat, aber damit ging im Handel eine Konzentration auf führende Marken einher, zu denen Uvex nun mal gehört.
Die Schwestermarke Alpina war ebenfalls ein Umsatzbringer. Wie berichtet (SFH Ausgabe 20/2010, S. 2), steigerte Alpina seinen Umsatz im gleichen Zeitraum von 29 auf 40 Mio. EUR. Damit steuert die Marke rund ein Drittel der sportlichen Erlöse in Höhe von 122,5 Mio. EUR bei.
Ohne konkrete Zahlen zu nennen, sieht sich Uvex auch bei den Gewinnen auf der sicheren Seite. Dies ist insofern erfreulich, als die Gruppe kräftig inves-tiert: Das Volumen für die neue Zentrale, in der alle Geschäftsbereiche zusammen gezogen werden, beziffert sich auf 16 Mio. EUR (SFH Ausgabe 18.19/2010, S. 6). Zudem zeigte sich Uvex spendabel, um seinen Markteintritt in den Reitsport erfolgreich zu
gestalten. mh

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