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Helly Hansen positioniert sich in St. Moritz neu

St. Moritz. Mit seinem ersten Monomarkenstore in der Schweiz nimmt der norwegische Outdoor- und Ski-Bekleider Helly Hansen Kurs auf den deutschsprachigen Raum.

 

Soeben stellte der Hersteller sein bisheriges Shop-in-Shop-System in St. Moritz auf Monomarke um.
„Das Geschäft ist nach der Neueröffnung sehr gut angelaufen“, resümiert Geschäftsführerin Evelyn Scandella (45) gegenüber sportFACHHANDEL. Sie arbeitet seit fünf Jahren für Helly Hansen und hat die Leitung des Brand-stores im Zuge des Besitzerwechsels übernommen. Auf einer Verkaufsfläche von 120 qm präsentiert der Hersteller seit Dezember seine gesamte Produktpalette aus den Bereichen Ski, Wasser- und Outdoor-Bekleidung. Die Umstellung auf Monomarke komme laut der Filial-Chefin bei den Kunden sehr gut an: „Wir bekommen sehr gutes Feedback.“ Für 2010 erwartet sie ein leichtes Umsatzplus und plant, verstärkt in Werbung- und Marketing zu investieren.
Mit schwarzen Zahlen rechnet die gebürtige Österreicherin jedoch vorerst noch nicht. „Wir stehen mit unserem neuen Konzept ganz am Anfang.“ Wie sich das Geschäft langfristig entwickelt, werde sich erst in den kommenden Monaten herausstellen.

Testballon in der Schweiz
Helly Hansen ist aktuell mit 135 Monomarkenstores und Shop-in-Shop-Systemen weltweit vertreten – Tendenz steigend: „Die Zahl unserer Stores ändert sich laufend“, erklärt Marketingleiterin Alexandra Sock, die von Helly Hansen Deutschland aus den südeuropäischen Markt koordiniert. Die jüngsten Neueröffnungen verzeichnete das Unternehmen mit Flag­shipstores in Oslo, Manchester und Götheburg. In der Schweiz sei Helly Hansen vor allem mit Shop-in-Shop-Systemen präsent, weitere Monomarkenstores seien derzeit nicht geplant. Allerdings sehe man in dem Shop  in St. Moritz auch einen Testballon, der den Weg für weitere Stores im deutschsprachigen Raum ebnen könnte.   rf

 

 

 

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