Hanwag

Heelys lässt bei Real nicht locker

Augsburg. Metro-Tochter Real kann es offenbar nicht lassen, Markenware in ihren bundesweit 333 Filialen als Kunden-Köder für die übrigen Warengruppen einzusetzen, ohne für eine ausreichende Bevorratung zu sorgen.

Erneut fand sich die amerikanische Marke Heelys, diesmal als „Tipp der Woche“, zwischen spanischen Saft-orangen und Waschmittel-Pulver.
Ähnlich wie im letzten Jahr (SFH Ausgabe 1/2009, S. 2), als Heelys beim Landgericht München den Lockangeboten einen Riegel vorschob, erließ kürzlich das Landgericht Augsburg eine einstweilige Verfügung. Das LG untersagte es der Real SB-Warenhaus GmbH, „im geschäftlichen Verkehr Schuhe mit einer Rolle im Fersenbereich anzubieten, ohne diese Waren für den gesamten beworbenen Gültigkeitszeitraum in angemessener Menge je Größe zum genannten Preis bereitzuhalten“. Während Real im vergangenen Jahr noch vergeblich versuchte, mit dem Hinweis „Sonderposten – solange der Vorrat reicht“ über die mangelnde Bevorratung hinwegzutäuschen, verzichtete der Discounter nach erfolgloser Berufung vor dem OLG München im aktuellen Fall auf diesen Hinweis. rs

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