Head voller Schwung
05.02.2010
München. Head Germany landet trotz wirtschaftlichem Gegenwind ganz oben auf dem Siegerpodest: Im Geschäftjahr 2009 (Kalenderjahr) gelang es, den Gesamtumsatz von 36 Mio. auf rund 39 Mio. EUR (+7,5%) zu steigern.
Wachstumsmotor war der Bereich Wintersport, der um gut 11% besser in Schwung kam und 22,5 Mio. EUR zum Gesamtumsatz beisteuerte.Alpinski behielten ihre Spitzenposition (vor Atomic & Völkl), wobei die Durchschnitts-Preise um 3% stiegen. Im Skischuh-Verkauf sieht sich Head-GF Rainer Schramm als „eine sehr starke Nummer zwei, die den Abstand zum Marktführer nochmals verkleinert hat“. Vor allem die Vector-Line habe ein Plus von 13,5% gebracht. Ein verbesserter Produkt-Mix sorgte mit einem rund 8% höheren Durchschnitts-Preis für den Erfolg. Marktführer in Deutschland blieb trotzdem weiter Salomon. Mit Bindungen von Tyrolia (inkl. Head) wurde ein Plus von 2% realisiert. Die höchsten Zuwächse verzeichnete die Bereiche Snowboards (+11%) und Snowboard-Schuhe (+12%) sowie Protektoren und Helme. Zusammen gerechnet, wuchs diese Division um satte 70%. Allein 55.000 Helme konnten verkauft werden. Schramm visiert beim Kopfschutz langfristig einen Marktanteil von 10% an, bezogen auf einen Gesamtmarkt von rund 1 bis 1,2 Millionen Helme. Nach „punktgenauer“ Order im letzten Winter bemerkt Schramm nun deutliche höhere Eingänge, die bis zu 20% darüber liegen.
Sommersport kam insgesamt auf ein Plus von 6,5% gegenüber dem Vorjahr. Trotz rückläufigem Tennismarkt punkteten Schläger und Accessoires um 3% besser. Bälle kamen mit 6%, Badminton mit 7% stärker ins Spiel. Footwear, noch nicht lang auf dem Court, konnte sich verdoppeln. Der Tauchsport (Mares) ging um 3% zurück. Insgesamt liegt bei Sommersport-Artikeln die Vor-
order im Schnitt sogar um 28% höher. rs
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