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Head geht realistisch ins 4. Quartal

Amsterdam. Mehrheitseigentümer Johan Eliasch hatte Head NV erst im August durch einen Zehn-Millionen-Euro Kredit vor Liquiditätsengpässen bewahrt.

Auch im dritten Quartal 2009 hat der Sportartikel-Hersteller mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen: Von Januar bis September 2009 sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 206,7 Mio. EUR. Am stärksten war der Tauchsportbereich (Mares/Dacor) betroffen: Hier fiel der Umsatz um 12% auf 36,9 Mio. EUR. Der Umsatz im Wintersport-Geschäft (Head/Tyrolia) sank um 8,9% auf 70,8 Mio. EUR. Racketsports (Head/Penn) wuchs jedoch um 7,2% auf 100,5 Mio. EUR. Mit einem Plus von 7,2% schloss das Lizenzgeschäft ab. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 7,4 Mio. EUR auf einen Gewinn von 2,1 Mio. EUR.
CEO Eliasch macht die derzeitigen unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen für die fallenden Umsätze verantwortlich und erwartet für 2009 „keine signifikante Erholung des Markts“ mehr. Auch auf das kommende Jahr blickt er mit gemischten Gefühlen: „Wir glauben, dass 2010 ein schwieriges Jahr wird und streben an, unsere Geldmittel sorgsam zu wahren.“     eh

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