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Die Adidas AG blickt optimistisch auf 2010

Herzogenaurach. Bis zum 9. November können Zeichner von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch machen, also entweder Einlagen verzinst kassieren oder neue Aktien des Konzerns bunkern. Hintergrund: Die Drei-Streifen-Marke kündigte vorzeitig eine 2003 ausgegebene Anleihe in Höhe von 400 Mio. EUR, um ihre Finanzstruktur zu verbessern.

Zudem rücken zum Jahreswechsel interne Manager in neue Positionen, um die Geschäfte im deutschsprachigen Raum und im Wachstumsmarkt Südostasien voranzutreiben.

Adidas erklärte, „dass die Inhaber der Anleihe ihr Wandlungsrecht überwiegend oder vollständig ausüben werden, um vom Beginn des Geschäftsjahres 2009 an gewinnanteilsberechtigt zu sein“. Damit könnte der Konzern gleichzeitig seine Schulden reduzieren und sein Eigenkapital aufstocken: „Die Gesellschaft nähert sich damit ihrem erklärten Ziel von einem Verschuldungsgrad unter 50%.“ Am 1. Januar 2010 wechselt Günter Weigl (44) an die Spitze: Als neuer Geschäftsführer für Deutschland, Österreich und die Schweiz löst er Ralph Kotterer (50) ab, der seit Juni 2005 für die Marken Adidas und Reebok verantwortlich war. Nicht betroffen davon ist Thomas Vorndran: Er bleibt weiterhin in den drei Ländern General Manager von Reebok. Weigl startete bei Adidas 1992 im weltweiten Marketing und machte als internationaler Fußball-Chef bei der WM 2006 von sich Reden. 
Anschließend gelangen ihm als Adidas-Geschäftsführer in Spanien und Portugal gute Umsatztreffer, die er auch mit Reebok wiederholte.
Kotterer kam in über 24 Jahren im Adidas-Konzern weit herum: Vertriebsmanager in Hongkong, Sales- und Marketingleiter in Moskau sowie „Leiter Emerging Markets“ in Dubai (2002 bis 2004). Im neuen Jahr packt er als Geschäftsführer für Adidas und Reebok in Singapur an und ist für 
Südostasien verantwortlich. Er wie auch Weigl berichten direkt an Roland Auschel (Chief Sales Officer der Adidas-Gruppe). rs 
 
 
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