Hanwag

Der Markt wird fragmentierter

 In der österreichischen Ski-Industrie gilt der Heimatmarkt als stärkster Race-Markt.

Wolfgang Mayrhofer, Geschäftsführer Atomic Österreich (Altenmarkt), nennt einen eigenen Mengenanteil im Race-Bereich von 25%. Dicht gefolgt von der Schweiz und in weiterer Folge auch Italien. An vierter Stelle rangiere Frankreich, jedoch weit abgeschlagen mit einem Anteil von etwa 7,5%. Insgesamt habe bei Atomic das Race-Segment in den vergangenen vier Jahren rund 5% verloren. Bei mittlerweile stattlichen 40% des Volumens liege dagegen bereits All Mountain.  Weiterhin interessant sei der Race-Bereich aus zwei Gründen: Image bei den Opinion-Leadern und die hohen Durchschnittspreise. Mayrhofer: „Der Markt wird fragmentierter.“ 

„Hauptimageträger“, antwortet Daniel Steininger, verantwortlich für Marketing Alpin bei Fischer (Ried im Innkreis), auf die Frage nach dem Stellenwert des Race-Segments. Allerdings sehe man aktuell kein Steigerungspotenzial mehr. Den Trend habe man bereits vor etwa drei bis vier Jahren erkannt und in eine entsprechende Produktpolitik umgesetzt. Das Ergebnis: Eine neue, coole und hochsportliche Linie. Nach wie vor seien drei Viertel des Volumens dem High-Performance-Segment gewidmet. All Mountain kommt in diesem Segment übrigens nicht vor. Es rangiert mit anderen Skivarianten im vierten Drittel. Große Hoffnung setzt Fischer nach einigen Jahren Pause jetzt allerdings wieder auf die Off-Piste und den Freeride-Sektor. su
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