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Decathlon: Gerüchte dementiert

Wien. Zuletzt waren Gerüchte aufgetaucht, dass der französische Sportriese Decathlon in die Schweiz und Österreich expandieren wolle (SFH Ausgabe
4/2010, S. 11).

Der Roll-Out solle vom deutschen Headquarter in Plochingen aus erfolgen. Auf Anfrage von sportFACHHANDEL winkte Philippe Dourcy in der französischen Zentrale die Expansion nach Österreich jedoch als Gerücht ab.
Ob und wie der preisaggressive Filialist mit einem Eigenmarkanteil von 60 bis 65% bei den sportaffinen Österreichern ankommen würde, ist fraglich. Bis
dato ist Footlocker (USA) mit vier Filialen in Wien und einer in Linz/Pasching einer der wenigen ausländischen Sportartikelhändler in Österreich (Monomarkenshops ausgenommen). Dazu kommt der deutsche Filialist Snipes (vier Filialen), der von Eybl als Lizenznehmer geführt wird. Der bergsport-affine Sportler aus Bozen betreibt bereits drei Standorte in Westösterreich und eine Einkaufskooperation in Wels (Sportsland). Schreckgespenst war die
Konkurrenz aus dem Ausland schon zu Zeiten des ehemaligen Intersport-Chefs Alfred Schwab in den späten 70er Jahren. Er startete die Filialisierung der Intersport mit dem Argument, dass die Plätze zu besetzen seien, um dem ausländischen Wettbewerb zuvorzukommen. Decathlon besitzt derzeit weltweit 400 Filialen mit 40.000 Mitarbeitern.   su

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