Hanwag

Mammut hat Rüssel voll von starkem Franken

Seon. Der Halbjahres-Bericht von Conzzeta, des Schweizer Mischkonzerns, zu dem auch die ­Mammut Sports Group gehört, illustriert die Probleme, die eidgenössische Unternehmen mit der globalen Wirtschaftskrise und dem damit verbundenen Höhenflug des Schweizer Franken haben. 

Der Umsatz von Mammut gab im ersten Halbjahr 2011 um 10,1% auf 85,4 Mio. CHF (75,3 Mio. EUR) nach – und unterlag dabei verschiedenen Sondereffekten: Die zunächst starke Wintersaison in Mittel­europa riss Anfang Januar abrupt ab, worunter auch das Mammut-Geschäft litt. 
Wichtiger war aber der Absturz verschiedener Währungen gegenüber dem Schweizer Franken, was weniger Geld in die Kassen aus dem internationalen Geschäft brachte. Hinzu kam noch der Ausstieg aus dem Wachsgeschäft mit Toko, das im vergangenen Jahr an Swix verkauft wurde. Ohne die beiden ­letzteren Faktoren wäre der Umsatz wohl knapp ­unter dem des Vorjahres-Zeitraums gelegen.
Auch Mammut-Mutter Conzzeta hätte wohl besser abgeschnitten, wäre da nicht die zunehmend ­belastende Heimatwährung gewesen. Zwar stieg der Umsatz um 8,1% auf 512,1 Mio. CHF (451,2 Mio. EUR); der Zuwachs liegt jedoch bei 19,2% auf Basis von lokalen Währungen. mh
 
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© PHOTOPRESS/MAMMUT/STEFAN SCHLUMPF
 
Der Schweizer Franken steigt schneller als diese Bergfreunde, die anlässlich des 150. Geburtstags von Mammut die Jungfrau angingen. Mammut entwickelt sich eigentlich prächtig, aber der Höhenflug der ­Landeswährung bereitet Probleme.
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