Hanwag

Hanwag bringt „customized“ Bergschuhe an den Start

Vierkirchen. Auf der OutDoor überraschte der Bergschuster mit der Ankündigung, die ersten Bergschuhe auf den Markt zu bringen, die individuell an den Fuß des Kunden angepasst werden können. Dafür braucht es im Laden einen 3D-Scanner, der die Füße vermisst und die entsprechenden Daten online an Hanwag überträgt. Innerhalb von vier bis sechs Wochen darf der Kunde erwarten, dass er sein einzigartiges Paar Schuhe zur Verfügung hat. Um das innovative Projekt zu starten, das auf der
OutDoor einen der begehrten goldenen Industry Awards einheimsen konnte, geht Hanwag sehr selektiv vor: Zunächst wird es den Scanner nur in der Globetrotter-Filiale in München geben. Jürgen Siegwarth, Marketing- und Vertriebsleiter der Marke, möchte die Innovation zum Start gerne auch bei ein oder zwei anderen hoch qualifizierten Händlern in Deutschland sowie bei weiteren in Schweden und den Niederlanden lancieren. Zunächst geht es um das Modell Alaska GTX; Yukon mit Lederfutter soll folgen. Der Verkaufspreis für den individuell gefertigten Bergschuh beträgt 790 EUR. mh

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