Hanwag

Neue Artikelserie in sportFACHHANDEL ab 8. Januar

 Ab 8. Januar erscheint in sportFACHHANDEL die regelmäßige Serie „Erfolgsfaktoren im Fachhandelsmarketing“.

Sie liefert praktisches Wissen für Einsteiger, Umsteiger, Aufsteiger und Profis gleichermaßen und soll dem Sportfachhändler helfen, im Marketing Schritt für Schritt erfolgreicher zu werden. 

 

„Wir müssen jetzt mal Marketing machen.“  Mit diesem oder einem ähnlichen Ausspruch beginnt in den meis­-ten Unternehmenszentralen das Unheil. Die allgemeine Vorstellung von Marketing ist immer noch sehr diffus: Für den Außendienstler ist Marketing oft unnützes Beiwerk jenseits der vertrieblichen Realität, für manche Bosse eine lästige Aufgabe, die man an kreative Werbeheinis outsourct. Und der Werbeleiter hat vielleicht keine Ahnung, warum das letzte Mailing nicht funktioniert hat. Wenn man sich die Bilanz zwischen Marketingaufwand und -ertrag  anschaut, kommt man besonders bei kleinen Unternehmen nicht umhin, zum x-ten Mal Henry Ford zu zitieren: „Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“ 

 

Als Fachhändler im Marketing erfolgreicher werden 

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Marketing ist und bleibt das, was seine Wortbedeutung nahe legt: Markt-orientierte Unternehmensführung. Einen Markt erfolgreich für sich zu gewinnen um Profite zu erwirtschaften, erfordert mehr als das Zusammenzimmern lustiger Sprüche und Bilder. Das gilt besonders in einer schnell drehenden Branche wie dem Sportfachhandel.  Marketing ist ein strategisch ausgerichteter Prozess, der – einmal installiert – den Faktor Kundengewinnung in eine planbare  Größe verwan-

delt. Erfolgreiche alte Hasen werden jetzt mit einem Gähnen aufheulen. Ein kurzer Blick auf manche Marktteilnehmer lässt aber vermuten, dass  sich  vor allem alte Hasen auf ausgetretenen Pfaden die Haxen verknacksen. Denn neue Schlaglöcher tun sich ständig auf – und hier komme ich ins Spiel: Mein Name ist Nils Hey, Marketingberater, aber böse Menschen nennen mich den „Dr. House des Marketings“.  Warum? Weil ich den Menschen sage, was Sache ist. Ohne Umschweife, ohne Werbe-Bla-Bla. Ich widme mich ständig der Frage, was man als Unternehmer leis­ten muss, um sich nicht wie Henry Ford zu fühlen. Was muss getan werden, damit Marketing- und Werbung-investitionen planbare Größen in der 

Unternehmensbilanz werden? 

 

Von „Dr. House“ lernen 

Was hat das mit „Dr. House“ zu tun? Ganz einfach: Von Zeit zu Zeit schleppen sich schwerkranke Patienten in meine Marketingpraxis, die klinisch nahe dem Exitus  sind. Meist hat  der Hausarzt ein falsches Medikament verschrieben. In unserem Fall: ohne konkretes Ziel Geld für „Marketing“ ausgegeben. „Nicht so schlimm, ist ja budgetiert“, heißt es dann. Der Marketing- Etat ist eine nennenswerte monetäre Größe der Unternehmensplanung und der wirkungsfreie Verlust wiegt immer schwer: Kohle in die Luft gebla-sen und vor lauter Staub kein Kunde in Sicht. 

 

Agenturen sind schlechte Berater 

Eine von vielen möglichen Ursachen: Unternehmer lassen sich häufig von Werbeagenturen beraten. Werber haben aber kein Interesse daran, Ausgaben kritisch zu prüfen, denn sie leben gut von den konfusen Wünschen unbedarfter Kunden. Darum  ist die Beratungsqualität von „Agenturen“ im weitesten Sinne oft mäßig bis schlecht.

Natürlich gibt es echte Perlen, aber die sind – wie in der Natur auch – teuer und schwer zu finden. Ein Perlchen liefert nun sportFACHHANDEL in Form einer Fachartikelserie zum Thema „Erfolgsfaktoren im Fachhandelsmarketing“. Von Praktikern für Praktiker Leser von sportFACHHANDEL sind Praktiker. Leute, die jeden Tag am Kunden arbeiten. Und das so intensiv, dass strategische Themen oft auf der Strecke bleiben. Ich will Ihnen einen Überblick über alles Wichtige geben – und Ihnen die Wahrheit sagen über vermeintliche Marketing-Trends, über sinnvolle und sinnlose Hypes. Diese Wahrheit gibt es ab dem 8. Januar 2010 in jeder Ausgabe von sportFACHHANDEL, ausgenommen von Messetiteln und Sonderausgaben. 

Neben aktuellen Themen wie z.B. Twitter & Co. möchte ich Ihnen leicht umsetzbare Tipps aus den Fachbereichen 

· Online-Marketing 

· Dialog-Marketing 

· Public Relations 

· klassische Werbung und 

· Marketing-Management 

geben, dazu Berichte aus meiner täglichen Sprechstunde angereichert mit Hilfreichem für den Alltag: Zu jedem Artikel wird es Praxisbeispiele, Literatur- und Surftipps sowie Checklisten und Arbeitshilfen geben. Beginnen werden wir mit der Frage, wie man sich soziale Netzwerke im Internet als Fachhändler nutzbar machen kann – oder ob das alles totaler Quatsch ist.

 

Ihr Nils-Peter Hey 

 

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