DSLV Fahrsicherheitstraining für Piste und Powder
14.10.2009
Über 14.000 Ski- und Snowboardlehrer von Kiel bis Balderschwang im Allgäu stehen in den Startlöchern, um etwa acht Millionen Wintersportler in Deutschland auf Carving- und Powderschwünge vorzubereiten.
Dabei spielt das Thema Sicherheit die die entscheidende Rolle. Mit einem Fahrsicherheits-Check bieten nun die 250 DSLVProfi-
Schulen ein besonderes Programm für alle, die sicher durch den Winter gleiten wollen.
Beim Autofahren kennt Frau und Mann das schon lange. Auf schneeglatter Fahrbahn
bewegen sich vier Reifen anders als auf Asphalt. Wer den Kontrollverlust schon selbst
erleben musste, belegt kurz darauf ein Fahrsicherheitstraining. Beim Wintersport ist das
ähnlich. Aus dem Nichts taucht eine Eisplatte auf, unverhofft erscheint ein Steilhang oder es
heißt plötzlich „Ausweichen“ oder schnell „Stopp“. Diese oder ähnliche Situationen mit zwei
oder vier Kanten zu meistern, vermeidet nicht nur Unfälle, sondern steigert den Fahrspaß um
ein Vielfaches. Helme und Protektoren schützen, aber die Sicherheit auf den Pisten erhöht
nur besseres und souveränes Fahrkönnen. „Sicherheit im Wintersport beginnt nicht auf dem
Kopf, sondern im Kopf“, sagt Wolfgang Pohl, Präsident des Deutschen Skilehrerverbandes
und appelliert an die Selbstverantwortung jedes einzelnen Sportlers.
Komfortzone verlassen und Gefahren erkennen
Schnelles Ausweichen oder eine plötzliche Notbremse reißt den Schneesportler aus seiner
persönlichen Komfortzone. Beim Fahrsicherheitstraining in den DSLV Profi-Schulen werden
diese Situationen außerhalb des individuellen Wohlfühl-Bereichs gezielt geübt. Die Experten
in den Ski- und Snowboardschulen helfen mögliche Gefahrenstellen zu erkennen und
überraschende Momente sicher zu beherrschen. Dabei bezieht sich der Schneesport-Coach
nicht nur auf das Fahrkönnen seiner Schützlinge, sondern passt die Übungen an die
jeweilige Schnee- und Hangbeschaffenheit sowie an das Tempo an.
Fit für die Piste
Das Fahrsicherheitstraining der deutschen Profi-Schulen wird in drei Bereiche gegliedert:
Spur und Tempo, Balance und Technik sowie Material und Taktik.
In jedem Trainingsteil erleben Wintersportler ihren Ski oder das Snowboard von einer
ungewohnten Seite und bekommen Techniken an die Hand, die sie beim persönlichen Tag in
den Bergen verfeinern können. Beim „Spur- und Tempocheck“ wird beispielsweise das
intuitiv richtige Manöver auf stark frequentierten Pisten trainiert. Im Bereich „Balance und
Technik“ überraschen die Schneesportlehrer mit ungewöhnlichen Übungen, die auch ohne
Schnee funktionieren, wie „Zähneputzen auf einem Bein“. Wunder könnte man im Bereich
„Material und Technik“ erleben, wenn man mit einem Wechsel vom alten Ski oder
Snowboard auf neues Material ein ganz neues Fahrgefühl bekommt. Oder man lernt, zu
welcher Tageszeit, welcher Hang am besten zu befahren ist. Zu all diesen Fragen weiß der
DSLV-Profi die richtige Antwort. Die passende Ski- und Snowboardschule ist unter
www.skilehrerverband.de zu finden
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