Sportsella geht den nächsten Schritt und holt Kunden mit ins Boot
10.10.2011
Sportsella bietet seit 1. Oktober 2011 einen neuen Dienst an. Dafür wurde sogar eine brandneue Internet-Plattform ins Leben gerufen: www.sellarace.com.
Sie ist das letzte Glied in der Kette, denn Gerd Bittl-Fröhlich holt damit den Endkunden mit ins Boot, während das Online-Schulungsportal Sportsella eine Plattform für Hersteller, Händler und Verkäufer ist. Dorothea Weniger sprach mit ihm über die neue Entwicklung bei Sportsella, in die auch K2 involviert ist.
Dorothea Weniger: Sellarace.com? Was verbirgt sich hinter diesem Internet-Auftritt?
Gerd Bittl-Fröhlich: Sellarace.com ist ein neues Modul, das von Sportsella angeboten wird, und mit Sportsella verzahnt ist. Bei Sportsella können nach wie vor die kostenlosen Online-Trainings für Verkäufer abgerufen werden. Sellarace ist nun eine neue Plattform, die vom Design an Sportsella angelehnt ist. Auf ihr werden in Zukunft unterschiedlichste Aktionen und Wettbewerbe für Verkäufer und ihre Kunden präsentiert. Wer hier mitmacht, kann wirklich unglaubliche Preise gewinnen. Und die Hersteller sind natürlich auch dabei. Mit K2 ist uns quasi ein Prototyp für das, was auf dieser Plattform passieren soll, gelungen. Die K2-Aktion auf Sellarace läuft seit Anfang dieses Monats.
Was haben Verkäufer und Endkunden bei dieser ersten Aktion mit K2 davon? Wie sollen sie vorgehen?
Erst einmal zu den Rahmenbedingungen und zum Hauptgewinn: Die Aktion mit K2 ging am 1. Oktober 2011 an den Start und läuft bis Ende Januar 2012. Zu gewinnen gibt es eine Reise nach Washington zum K2-Camp – ich sage nur, Skifahren vom Feinsten. Nun zur Frage: Was muss ich tun, damit mein Name in der Lostrommel landet? Auf Sportsella gibt es für Verkäufer aktuell das K2-Training zur Rocker-Technologie. Es ist sicher gut, sich mit diesem Thema zu befassen, aber kein Muss. Von dort gibt es auch einen Verweis auf die K2-Sellarace-Aktion. Gleichzeitig informiert aber auch K2 gerade alle ihre Händler über die Aktion.
Im nächsten Schritt sollte sich der Verkäufer für die Aktion anmelden. Dafür geht er auf die Internetseite k2.sellarace.org oder scannt den hier im Heft abgedruckten QR-Code. Diese Seite sieht nun gar nicht mehr nach Sportsella aus. Hier wurde das Design von K2 adaptiert. Bei einer anderen Aktion mit einem anderen Hersteller erscheint hier natürlich das Design dieses Herstellers. Klar, dass die Corporate Identity (CI) des Herstellers gewahrt wird. Auf dieser Seite meldet sich der Verkäufer an. Das ist denkbar einfach: Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Betrieb, Adresse – fertig. An die angegebene Adresse schicken wir dann dem Verkäufer personalisierte QR-Codes.
Wofür braucht der Verkäufer den?
QR-Code steht für „Quick Response“ und bedeutet so viel wie „schnelle Antwort“. Entwickelt wurde er in Japan, und zwar bei Toyota. Man muss sich das so vorstellen: Autoteile können ja schrecklich klein sein. Zur Registrierung und eindeutigen Identifizierung wurden dann diese QR-Codes erfunden, in denen eine Menge Informationen enthalten sein können.
Was haben Toyota-Autoteile mit der K2-Aktion auf Sellarace zu tun?
In einem QR-Code kann ich auch die Information für eine Internet-Seite speichern. Wenn nun ein Kunde aufgrund einer guten Beratung ein Paar Ski kauft und der Verkäufer z. B. auf den Kassenbeleg diesen QR-Code klebt – wir schicken den QR-Code als Aufkleber zu –, kann der Kunde mit seinem Handy oder PDA diesen Code abfotografieren. Eine entsprechende Software auf den mobilen Geräten wandelt nun diesen Code um und stellt die Verbindung zur Internet-Seite her, wo sich der Kunde registrieren, den Verkäufer angeben und das Verkaufsgespräch bewerten kann. Hat der Kunde kein Handy, ist natürlich nichts verloren. Dann geht er einfach zu Hause auf die Seite k2.sellarace.com – das ist die Kundenseite – und registriert sich dort. Tja, und dann heißt es nur noch hoffen und warten. Ende Januar werden die Gewinner gezogen. Gewinnen werden aber immer zwei: Verkäufer und Kunde. Auf der nächsten Winter-Ispo bekommen dann die beiden ihre Tickets (am K2 Stand) ins Skifahrer-Paradies überreicht.
Welche Gedanken stecken noch hinter dieser neuen Plattform?
Mein Antrieb ist es, alle, die an einem Verkaufsgespräch beteiligt sind, zusammenzuführen. Das sind die Hersteller, die Händler, die Verkäufer und die Verbraucher. Der Clou an diesem neuen Tool ist: Jeder Hersteller kann die technischen Möglichkeiten, die hinter Sellarace stehen, auch für sich nutzen – das Tool muss nur mit anderen Inhalten gefüllt werden. Das was heute K2 mit seiner Aktion erreicht, kann morgen ein Textilhersteller im Outdoor-Bereich erreichen. Aber, wir müssen auch integrativ immer einen Schritt weiter denken: Vorstellbar ist zum Beispiel auch, dass Händler dieses Tool zur Kundenbefragung nutzen. Natürlich ist damit immer das Thema Kundenbindung verbunden. Aber darum geht es ja auch. Wer will das nicht? Und zu guter Letzt ist es auch ein Tool, das indirekt das Verkaufsgespräch noch intensiver am Kundenbedürfnis orientiert. Denn nur ein zufriedener Kunde wird bei der Aktion mitmachen.
Das Interview führte Dorothea Weniger.
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